Nachhaltigkeit

Zu den großen Herausforderungen der Zukunft gehören der Rückgang der Bevölkerung, die Sanierung der öffentlichen Finanzen und die Umsetzung der Energiewende. Die Gemeinde hat eine gute Zukunft, wenn wir diese Herausforderungen konsequent angehen und zu Gunsten künftiger Generationen bewältigen. Auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt gehört dazu.

Gemeinsam konnte viel erreicht werden:

  • Als erste Gemeinde im Landkreis hat Nohfelden in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung ein Leerstandskataster aufgestellt, das Auskünfte über private Baulücken und leerstehende Gebäude gibt.
  • In Wolfersweiler wurde in Zusammenarbeit mit dem Entsorgungsverband Saar ein Wertstoffzentrum gebaut. Wohnortnah können Abfälle, die nicht in die Restmülltonne gehören, entsorgt werden. Das hilft dem Recycling von Rohstoffen und spart Abfallgebühren.
  • Die Dachflächen unserer gemeindlichen Gebäude wurden zur Belegung mit Photovoltaikmodulen verpachtet. Dies ermöglicht eine umweltfreundliche Stromgewinnung. Im Februar dieses Jahres hat die Gemeinde die Stiftung „Sonne für Nohfelden“ gegründet. Die Stiftung wird im Gewerbegebiet Eisen eine Freiflächen-Photovoltaikanlage bauen und die erwirtschafteten Überschüsse aus der Stromerzeugung für gemeinnützige Zwecke verwenden. So wird gewährleistet, dass auch bei schwieriger kommunaler Finanzlage, soziale Projekte, die Kinder- und Jugendarbeit, die Vereinsarbeit und vieles mehr langfristig unterstützt werden können.

 Für die nächsten Jahre habe ich mir vorgenommen:

  • Mit den zuständigen Gremien will ich über Parteigrenzen hinweg ein Konzept umsetzen, das hilft, die Vorgaben der sogenannten „Schuldenbremse“ zu erreichen. Nur mit einem konsequenten Sparprogramm gelingt es, die zunehmende Verschuldung der Gemeinde zu stoppen und abzubauen.
  • Es wird darauf ankommen, an den richtigen Stellen zu sparen und dort weiter zu investieren, wo der Gemeinde langfristig Einnahmen zufließen.
  • Die rechtlichen Vorgaben von Bund und Land fördern stärker als bisher die Nutzung der Windenergie. Die Gemeinde hat nur noch begrenzt Einfluss auf die Standorte von Windrädern. Wir müssen alle Möglichkeiten einer „geordneten“ Windenergienutzung ausschöpfen. Im Sinne einer regionalen Wertschöpfung dürfen die Gewinne, die innerhalb der Gemeinde erzielt werden, nicht an wenige Großinvestoren von außerhalb fließen, sondern müssen weitest möglich der Gemeinde und ihren Bürgern zu Gute kommen.